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Wichtig für die Aromatherapie ist nicht nur der Duft eines Öls. Entscheidend ist, dass die ätherischen Öle in den Körper gelangen, um dessen biochemische Prozesse zu verändern und die körperlichen Systeme zu unterstützen, so dass sich Geist und Gefühl erholen können. Der beste Weg dafür ist eine Massage; sie kann emotionale und körperliche Anspannungen abbauen, Schmerzen lindern, die Durchblutung verbessern und einen ausgeglichenen Gesundheitszustand fördern, mit anderen Worten: Stress abbauen.

Der Begriff Stress wurde 1950 als Begriff für „körperliche Anpassungsreaktionen auf schädigende Einflüsse“ geprägt, heute als „Distress“ bekannt, den die Weltgesundheitsorganisation WHO als eine der grössten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts bezeichnet.

Positiver Stress (Eustress) dagegen ist wie ein Motor, der uns Kraft gibt und anspornt. Ein gewisser Druck und Herausforderung ist notwendig, steigert die Energie und Leistungsfähigkeit und fördert den Spass am Leben. 

Stress ist individuell und subjektiv: was der eine Mensch als besondere Belastung empfindet, ist für den anderen eine durchaus normale Anforderung.

Dauerstress allerdings trübt die Neugier und die mentale Aufnahmefähigkeit, verschlechtert das Gedächtnis und führt dazu, dass Sorgen nicht mehr normal verarbeitet werden. Ausgeprägt ist auch eine Verschlechterung des Immunsystems. 

Wie per Kernspintomografie nachgewiesen wurde, erhöht Entspannung die Menge der grauen Substanz in Gehirn: Nervenzellen werden aktiviert oder sogar neu gebildet; die Fähigkeit, dem Stress zu begegnen und ihn zu bewältigen nimmt wieder zu.